
In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Tintenstrahldrucker (Inkjet-Drucker) von Siemens Elema in Schweden gebaut. Das Unternehmen hatte in den ersten Anfängen begonnen, einem konstanten Tintenstrahl auf ein gleichmäßig vorbeilaufendes Papier zu sprühen. Dieses Verfahren nennt sich "CIJ", ausgeschrieben Continuous Ink Jet Tintendruck. Dieses Druckverfahren wurde im Laufe der Jahre deutlich verfeinert und den aktuellen Technologien angepasst. Doch auch heute noch findet der Continuous Ink Jet Tintendruck, vor allem im medizinischen Bereich Anwendung. So werden beispielsweise EKG und EEG mit dieser althergebrachten Methode geschrieben.
Bis in die 1980er Jahre waren im gewerblichen Bereich hauptsächlich Nadeldrucker die gebräuchlichen Drucker, erst im Jahr 1990 war die Entwicklung soweit fortgeschritten, dass die ersten Tintenstrahldrucker für den Massenmarkt heraus kamen.
Alle Tintenstrahldrucker arbeiten nach dem gleichen Prinzip, aus einem Tintenbehälter wird Tinte angesaugt, hinter der Düse in kleine Tropfen zerteilt und auf das zu bedruckende Medium gespritzt. Die Unterschiede bei den einzelnen Techniken liegen zum einen wie die Tinte zerstäubt wird und wie diese Tropfen auf das Medium aufgetragen werden.
Beim Auftrag der Tropfen auf das Papier wird zwischen dem Continuous Ink Jet und Drop on Demand Verfahren unterschieden.
Weiterführende Information zur Tintendrucktechnologie erhalten Sie auf der folgenden Seite Technik Tintenstrahldrucker.