
Größter Vorteil der Tintenstrahldrucker (Inkjet Drucker) ist der vergleichsweise einfache Aufbau der Geräte und die damit verbundenen, geringen Herstellungskosten. In den letzten Jahren wurde mit den Eigenschaften der Tintenstrahldrucker und des Spezialpapier eine Qualität erreicht, welche in anderen Verfahren nur schwer und mit sehr hohen Kosten zu erreichen war. Damit sind die Hauptkonkurrenten der Tintenstrahldrucker, die Laserdrucker, heute kaum schneller und Unterschiede im Schriftbild nur sehr schwer zu erkennen. Einige Tintenstrahldrucker erreichen sehr große Farbräume, nur dass Vollfarbsysteme und Thermosublimationsdrucker noch größere Möglichkeiten bieten. Vollfarbsysteme sind jedoch für den privaten Gebrauch unerschwinglich und in den Verbrauchskosten deutlich teurer.
Viele Drucker haben die Eigenschaften, dass sie sehr empfindlich gegenüber dem zu bedruckendem Medium sind, und das viele Tinten nicht archivfest sind. Das heißt, dass sie wasserlöslich sind, erheblich stärker ausbleichen als bei anderen Verfahren und damit nicht farbecht sind. Die maximale Qualität wird oft nur auf relativ teuren Spezialpapieren erreicht und es ist damit eher selten, dass die Seitenpreise unter einem Euro pro DIN A4 Seite liegen. Deswegen sind die Druckkosten bei Farbdrucken etwa dreimal und bei Schwarzdrucken circa vier bis zehnmal so hoch wie bei Laserdrucken. Des Weiteren sind die Preise für die Systeme zum Eintrockenen der Tinten sehr teuer. 750,- Euro und mehr pro Liter sind die üblichen Preise. Unter anderem deswegen sind Tintenstrahldrucker nicht für Massendrucke geeignet. Tintenstrahldrucker sind auch zu langsam. Für Massendrucke empfehlen sich daher das Laserverfahren, dass Offset- und das Tiefdruckverfahren.