druckerpatronen

Häufigkeit der NachfüllungHäufigkeit der Nachfüllung einer Druckerpatrone

Druckerpatronen sind immer mehr zu einem High-Tech-Produkt geworden und kosten, wenn man die gelieferte Tintenmenge betrachtet, relativ viel Geld. Daher ist nachvollziehbar, dass der Wunsch nach kostengünstigen Alternativen besteht.

Mit dem Wiederbefüllen der Patronen kann man erhebliche Kosten sparen, jedoch nur, wenn man über die notwendigen Kenntnisse verfügt und Abstriche in der Qualität in kauf nimmt. Besonders zu beachten ist, dass nicht permanente Druckköpfe, wie zum Beispiel die von HP, verschleißen und die Drucke damit zu schlecht werden.

Zu bedenken ist auch, dass einige Patronen, wie zum Beispiel die Schwarzpatronen von HP, unter Unterdruck stehen und somit luftdicht verschlossen werden müssen. Andere Patronen, wie zum Beispiel die Farbpatronen von HP, haben innen Atmosphärendruck und dürfen daher nicht luftdicht verschlossen werden.

Beim Wiederbefüllen von solchen Patronen muss drauf geachtet werden, das die Tinte temperaturresistent ist. Das Piezo-Verfahren nutzt Piezokristalle um die Tinte durch die Düse zu pumpen. Wird eine Spannung an ein solches Element angelegt dehnt es sich aus und drückt gegen eine Membran, welche die Tintentropfen aus der Düse schleudert.

Da dieser Vorgang nur 5 Mikrosekunden dauert ergibt sich eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit mit diesen Druckköpfen. Während bei den ersten Entwicklungen dieser Drucker von Siemens Piezoröhren zum Einsatz kamen, verwendet Epson heute kleine Piezoscheiben.

Bei diesen Verfahren werden die Druckköpfe weniger belastet als beim Bubble-Jet Verfahren, das zur Folge hat, dass die Druckköpfe länger halten und in den Drucker fest verbaut werden können. Daraus ergeben sich auch billigere Preise für die Patronen, aber wenn ein Druckkopf defekt ist, ist das Gerät unbrauchbar. Bei einigen Modellen können die Druckköpfe auch ausgewechselt werden.

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