Fotoalben mit ausgedruckten Fotos

Fotos sind wunderbar. Sie fangen den Zauber des Moments ein, halten Erinnerungen fest und lassen den Betrachter an die Situation zurückdenken. In Zeiten der Smartphones und Digitalkameras sind entwickelte Fotos fast schon eine Seltenheit geworden. Zu Unrecht. Denn es gibt mehrere Wege, um die Aufnahmen für die Zukunft aufzubereiten.

Fotos ausdrucken und in Fotoalbum kleben

fotoalbumDie erste und einfachste Möglichkeit ist ein eigenes Fotoalbum mit selbst ausgedruckten Bildern. Dazu sind im Prinzip nur vier „Zutaten“ erforderlich:

  • ein schönes Foto als Datei,
  • ein gutes Fotopapier,
  • ein Drucker mit vierfarbiger Druckertinte,
  • ein schönes Fotoalbum.

Das Foto muss ggf. bearbeitet werden, um es zu optimieren. Ein guter Zuschnitt, ein Weißabgleich und die Verbesserung von Helligkeit und Kontrast sind gute Möglichkeiten, das Optimum aus dem Bild herauszuholen. Das Ergebnis wird anschließend auf hochwertigem Fotopapier ausgedruckt. Wichtig: Normales Papier eignet sich nicht. Es liefert weder qualitativ ansprechende Ergebnisse, noch ist es der Ausdruck darauf beständig.

Es ist ratsam, das Bild etwas trocknen zu lassen. Anschließend kann das Motiv von Rändern befreit werden. Damit entsteht ein selbst gedrucktes Foto, das einem echten Foto je nach Drucker schon sehr nahe kommt. Dieses lässt sich in ein Fotoalbum kleben. Auf diese Weise entsteht ein gebundenes Erinnerungsstück mit Schnappschüssen, schönen Momentaufnahmen oder anderen Fotos.

Einen Nachteil haben selbst ausgedruckte Fotos allerdings. Es ist nicht nur viel farbige Tinte erforderlich, sondern die Bilder verblassen mit der Zeit etwas. Bei „echten“ Fotos ist es ähnlich: Sie vergilben. Es dauert aber länger.

Fotos entwickeln lassen

Die zweite Möglichkeit ist, Fotos entwickeln zu lassen. Neben Fotostudios bieten diesen Service seit vielen Jahren Drogerien und einige Supermärkte an. Die Bilder werden per Stick in ein an einen Bankautomaten erinnerndes Gerät übertragen, das richtige Format wird ausgewählt und die Adressdaten werden eingegeben. Mit dem Abholschein können die eigenen Fotos dann nach wenigen Tagen aus dem Geschäft abgeholt werden. Diese Fotoentwicklung bieten auch einige Internetportale. Der Vorteil: Die Bilder werden sogar zugeschickt.

Anders als bei ausgedruckten Fotos handelt es sich um echte Fotoabzüge. Diese sind beständiger und liegen anders in der Hand. Die Motive können dann entweder in einer Fotobox aufbewahrt, in Bilderrahmen aufgehängt oder wie ausgedruckte Bilder in ein Fotoalbum geklebt werden.

Der Zwischenweg: digitale Fotogalerie

Ein Zwischenschritt ist die Archivierung der Fotos in einer Fotogalerie. So lassen sie sich bequem auf einem Computer, Tablet oder Smartphone betrachten. Bei Bedarf ist es später immer noch möglich, die Bilder auszudrucken oder entwickeln zu lassen. Wer viele Fotos hat, muss diese nicht zentral auf seinem Gerät aufbewahren. Es gibt viele Anbieter, die kostenlos Cloudspeicherplatz zur Verfügung stellen. So lassen sich Fotos mit ein paar Sicherheitseinstellungen (Einstellungen wie „privat“ oder „nicht öffentlich“) zentral verwalten, dass sogar die ganze Familie darauf zugreifen kann. Denn eins ist sicher: Fotos sind Erinnerungsstücke, die sich jeder immer wieder gern ansieht.